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Dienstag, 31. Januar 2012

Der Letzte Post aus Neuseeland

Heute ist der 1.2.2012, morgen ist mein Rückflug nach Deutschland. Vor 333 Tagen bin ich Aufgebrochen in ein Abenteuer, mein Abenteuer. Es war schon sehr lange meine Idee und alles war geplant, aber trotzdem kommt es anderes.
Meinen Traum habe ich jetzt 331 Tage lang gelebt und ich kann sagen dass es sich gelohnt hat, auch wenn es nicht immer einfach war.
Ich habe hier unten sehr viele Leute getroffen und einige Freunde gefunden, die einen geholfen und Inspiriert haben.
Auch arbeiten musste ich und 3 Monaten Äpfel pflücken vergisst man nicht so einfach, auch die Arbeit auf dem Weinfeld war nicht grade die beste. Wenn man jedoch mit Kettensägen arbeiten kann und ein Quad hat sieht das ganze schon anderes aus. Es waren insgesamt 4 Arbeitsgeben, einen haben ich verklagt, mit einen andern gegrillt und Bier getrunken.
Mit meinen knallroten Flitzer bin ich in den 10,5 Monaten gute 22000Km gefahren und nicht immer wollte er so wie ich wollte, am Ende sind wir uns aber immer einig geworden. Aber er mochte meine Musik und liebte das schnelle fahren.
Wenn man fast ein Jahr vor sich Revue passieren lässt, fallen ein zu viele Sachen ein um diese hier nieder zu schreiben. Story`s vom Bergsteigen, vom Kochen, vom Arbeiten…..und man stellt fest das ein Jahr verdammt schnell vorbei sein kann.
Jedoch ist nun die Zeit gekommen, die Zeit für neue Abenteuer, für neue Herausforderungen. Mein Zeltgestänge ist gebrochen, die Wanderschuhe sind kaputt, es sind Löcher und Dellen in nur allen erdenklichen Gegenständen drin, quasie es wird Zeit das ich „nach Hause“ komme.
Ich mag noch schnell danke sagen, danke an alle meine Freunde und an meine Family und an Jana, die die ganze Zeit hinter mir Standen und mich unterstützt haben. Auch wenn es oft nicht grade einfach war…
Die Zeit unter dem Kreuz des Südens ist vorbei, eine Zeit die man nie vergisst.


könnt Ihr es sehen?



p.s. in 2 Tagen bin ich wieder da, Ihr könnt euch also schon freuen :-)


Träume werden war oder sie sterben, beim Versuch Realisiert zu werden.

Die letzten Wochen in Auckland

Als mein Dad weggeflogen ist hatte ich noch 3 Wochen in Neuseeland. Ich musste mein Auto verkaufen, nach ein paar Misserfolgen hat es doch noch gut geklappt. Es gab auch noch ein bisschen Papierkram zu bewältigen und der Blog macht sich ja auch nicht von alleine.
Während dieser Wochen sind viele Leute neu in Neuseeland angekommen, die dankbar waren für den einen oder anderen Tipp. Es wurde gegrillt und Bier getrunken. Wir machten Ausflüge zu Stränden und wir unternahmen einen Tagesausflug nach Rangitoto…mit anderen Inseln wollte es nicht klappen, da die Fähren nicht fuhren…






Montag, 30. Januar 2012

Pap`s und ich auf der Nordinsel

Die Überfahrt nach Wellington verlief nach Plan, die See war auch sehr ruhig sodass wir nicht durchgeschüttelt wurden. In Wellington angekommen besuchten wir das Te Papa Museum, welches direkt neben den Fähranleger liegt.



good bye Südinsel


Von Wellington aus fuhren wir zum Mount Taranaki (Mt Egmont) der wie ein großer Haufen mit etwas Zucker auf der Spitze aus der Ebene hinaufragt, jedoch macht das Wetter am folgenden Tag unseren Plan zu Nichte Ihn zu besteigen. Denn es fing zu regnen und die nächsten Tage sollte es auch nicht besser werden.


Trotz allen versuchten wir unser Glück im Tongariro National Park. Die „kürzeste“ Verbindung dorthin  war über den „forgotten World Highway“ (Straße der vergessenen Welt), die ihren Namen alle Ehre macht.
Als wir nach einigen Stunden endlich im Tongario Nationalpark ankamen mussten wir feststellen dass es auch hier regnete, was war passiert?!?! Hat uns der gute Wettergott verlassen, ich weiß es nicht. Ich für mein Teil habe zu mindestens immer aufgegessen.


Wir wollten es trotzdem versuchen und starteten eine Wandertour, ein Teil des Tongario-Crossings wollten wir gehen und auf den Mt. Ngauruhoe steigen. Als wir jedoch im Südkrater ankamen sahen wir ein das es nicht so viel sind macht. Die Sicht war gleich null und wo die Vulkane waren konnte man auch nur raten. Wir gaben uns geschlagen….jedoch steht es immer noch 2:1 für mich ;-)



Wir verbrachten noch Silvester im Nationalpark und am 1.1. reisten wir weiter nach Napier.

Silvestergrillen

Ich wollten meinen Dad zeigen wo ich gearbeitet und gewohnt hatte und siehe da, dass Wetter wurde besser.



Te Mata Peak
Napier halt......

Weiter ging es am 3.1. nach Taupo und Rotorua. In Rotorua mussten wir eine kleine Zwangspause machen, mein Autochen musste zum W.O.F (so eine Art TÜV) und es mussten ein Paar Stabilisatoren an der Vorderradaufhängung gewechselt werden. Dadurch hatten wir genügend Zeit uns die Stadt anzuschauen.

Hell`s Gate

Hell`s Gate

Für den 5.1. hatten wir dann etwas richtig Tolles vor, wir fuhren mit einen Boot auf die Kleine Insel „Whakaari/White Island“. Es ist nur eine kleine Insel fast ohne Grünpflanzen dafür ist dort Neuseeland aktivster Vulkan zu finden. Wir bekamen Gasmasken, wegen der Schwefeldämpfe und einen Helm, das man im Falle eines Ausbruchs keine Steine abbekommt. Ob das jetzt die Situation so viel besser macht…..






auf dem Rückweg besuchten uns Delphine

Es ging weiter, weiter in Richtung Auckland, wir wollten aber noch einen Abstecher über die Coromandel Halbinsel machen. Wir kamen als erstes aber nur bis Waihi, dort schauten wir uns das Gold-Tagebauwerk an. Mitten in der Stadt ist ein riesiges 250 Meter tiefes Loch wo auch noch heute Gold abgebaut wird.


Nun verschwand auch wieder das gute Wetter und viele Wiesen standen unter Wasser als wir nach Coromandel kamen. In Tairua regnet es so sehr das wir in ein Hostel gegangen sind, wir wollten einfach das Zelt nicht aufbauen.
Über die Nacht wurde es besser und wir starteten zum Hot Water Beach und zum Cathedral Cove. Trotz dass es die Nacht nicht mehr geregnet hat standen einige Straßen noch 25cm unter Wasser, Fenster schließen, Lenkrad festhalten und nur nicht zu langsam werden.


Als wir am Hot Water Beach ankamen war grade Flut, deshalb klappte es nicht sich ein Loch in den Sand zu graben und es dann mit warmen Wasser (was es aus der Erde herausdrück) volllaufen zu lassen.
Also ging es weiter zum Cathedral Cove, was wieder super war. Nur war das Meer so aufgewühlt das man nicht schnorcheln gehen konnte, dafür hatte man super Wellen zum baden.

kurz danach war der Dad nass




Es ging weiter nach Norden, wir wollten bis ganz nach oben. Doch leider war kurz vor dem Cape Colville ein Bach, ein Bach der einfach zu viel für mein Auto war.

ich mag das Auto, denn es passt so gut zu meinen T-Shirt!



Wir verbrachten die Nacht auf den kleinen Fantail Bay Zeltplatz, der nach einem kleinen Vogel benannt ist. Dort schnorchelte ich mit Rochen schnorcheln.

Nun ging es das erste Mal seit Tagen und Wochen nicht nach Norden sondern nach Süden, wir mussten wieder zurück.
Zurück bis nach Thames, leider klappte es dort und in Broken Hill nicht das wir Gold finden konnten. Da haben die Jungs vor ein paar hundert Jahren ganze Arbeit geleistet. Also mussten wir doch nach Auckland das mein Dad seinen Flieger bekommt.




Wir schauten uns noch ein paar Sachen in Auckland an und dann war er auch schon vorbei unser Gemeinsamer Urlaub.




Da sieht man mal wieder wie schnell doch die schönen Zeiten vergehen, auch wenn es 6 Wochen sind.